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Reparaturbeginn von Lok 20 in Oberwiesenthal
Nachdem zwei Tage zuvor bereits erste
Vorarbeiten für das Zerlegen von Lok 20 ausgeführt wurden,
war der 25.11.2009 der offizielle Beginn der Reparaturarbeiten an Lok
20 (frühere Gr 320) in der Oberwiesenthaler Werkstatt der
Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG). Neben einigen
Journalisten war auch ein Vertreter des Mansfelder Bergwerksbahn
e.V.als Eigentümer der Lok vor Ort. In der ersten Woche soll die
Lok zunächst zerlegt werden. Während der Kessel in der MaLoWa
Bahnwerkstatt in Benndorf und später weiter nach Pila (Polen) transportiert wurde, wird der Tender der Lokomotive in der
Marienberger Werkstatt der SDG repariert. Arbeiten am Fahrwerk, an der
Dampfmaschine und an anderen Baugruppen und Teilen können
überwiegend am Ort erledigt werden. Aus Gründen der
Zweckmäßigkeit, die Lok ist immerhin bereits zerlegt, werden
auch andere Arbeiten mit erledigt, so dass die Lok anschließend
frisch hauptuntersucht ist und wieder für mehrere Jahre dem
Betriebsdienst zur Verfügung steht.
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Zunächst gilt es diverse Verbindungen zu
trennen.
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Am Führerhaus genügt erst Schrauben,
aber dann ...

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... geht es doch nicht ohne Funkenflug ab.

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Auch Kraft wird gelegentlich benötigt. Zum
Glück wurde der Hebel schon vor mehreren Tausend Jahren erfunden.
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Die Arbeiten werden ...

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.. von den anwesenden Journalisten und
Fotografen aufmerksam beobachtet und dokumentiert.

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Schließlich "schwebt" das Haus davon.

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Dann wird der Schornstein abgenommen.

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Durch diesen Riss zwischen Abschlammer und
Kessel
(rechts unten im Bild) trat nach dem Unfall Kesselwasser aus und sorgte
für eine
permanente Dampfwolke.

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Etwas niedriger sieht die Lok nun schon aus. Das
Film-Team dreht letzte Einstellungen aus ungewöhnlichen
Perspektiven.

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Vor dem Lokschuppen steht die "gegnerische" Lok
der SDG vor der Kulisse des Fichtelbergs. Ihre Reparatur wird beginnen,
wenn Lok 20 fertig ist und den Schuppenstand geräumt hat.

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Untersuchung des Kessels in der MaLoWa
Bahnwerkstatt GmbH in Benndorf
Der Kessel von Lok 20 wurde im Dezember 2009 in die MaLoWa
Bahnwerkstatt nach Benndorf transportiert, also gewissermaßen in
die
Heimat der Lok. Hier wurde der Kessel entkleidet und nach dem Ziehen
der Rohre durch Sachverständige teilvermessen und befundet. |
So sieht der Kessel von innen aus. Die Rohre sind bereits entfernt ...

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... und liegen als Stapel im Freien.

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So sieht die Rauchkammer-Rohrwand aus der Nähe aus.

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Auch die Befestigung des Dampfdoms lässt
sich bei dieser Gelegenheit ablichten. Durch das sichtbare Rohr wird
Dampf für die Hilfsmaschinen (Luftpumpe, Strahlpumpen,
Lichtmaschine), den Bläser und die Dampfheizung entnommen.

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Links
das schon beschriebene Rohr (von oben), die Deckenstehbolzen und
Queranker, die von den Stehbolzen (nicht vollständig zu sehen)
gehaltene Feuerbüchse, und am unteren Bildrand die sogenannten
Bodenanker.
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Hier
ist der Kessel in der Strahlerei der MaLoWa auf einem Wagengestell (mit
Lenkachsen) abgestellt, der mindestens 60 Jahre älter als der
Kessel ist.

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Hier hatte der Kessel Berührung mit dem Kohlenkasten der anderen, größeren Lok.

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Kesselreparatur in Pila (Polen)
Am 02.02,2010 wurde der Kessel zur Firma INTERLOK in Pila (Polen)
transportiert, wo im Auftrag der MaLoWa die Reparatur erfolgt. Der
Kessel wird einen neuen Hinterkessel sowie eine neue Rauchkammer
erhalten. Außerdem werden bei dieser Gelegenheit auch kleinere
Schäden am Langkessel behoben. Alle Fotos stammen von Thomas
Fischer.
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Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren
Langkessel (links) und Hinterkessel (rechts) bereits voneinander
getrennt.
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Links im Bild sind deutlich die
Nietlöcher der Verbindung zwischen Langkessel und Hinterkessel
sichtbar. Der neue Hinterkessel wird wieder mittels Nietverbindung mit
dem langkessel verbunden werden. Zuvor müssen jedoch die
Nietlöcher geprüft und ggf. aufgearbeitet werden. In Pila
beherrscht man das Nieten noch!
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Blick auf den Hinterkessel mit
Feuerbüchsrohrwand, Stehbolzen (rechts und links der
Feuerbüchse), Deckenanker (senkrecht verlaufende "Stäbchen")
und Queranker (waagerecht verlaufende "Stangen"). Die wegen ihrer Form
so genannte "Stiefelknechtplatte" ist bereits entfernt; sie ist im Foto
darunter zu sehen.
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Das ist die Stiefelknechtplatte
mit ihrer besonderen Form.
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Reparatur des Tenders in Marienberg
Auch in der BVO-Werkstatt in Marienberg geht es voran. Hier wird der
Tender repariert. Bei einigen Teilen war es einfacher und billiger -
und auch hinsichtlich des Erfolges sicherer - sie völlig neu
anzufertigen, statt sie aufwändig zu reparieren. Alle Fotos wurden
von Thomas Fischer am 09.02.2010 aufgenommen.
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Die Tenderaufbauten haben bereits Gestalt angenommen. Noch ruhen sie auf einem Hilfsrahmen.

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Noch ist das Innenleben des Tenders sichtbar.

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Die beschädigten alten Rahmenwangen dienen nur noch als Bohrschablone für die neuen Bleche.

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Teile im "Notaufnahmelager". Bald werden sie an ihre angestammten Plätze zurückkehren.

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Letzte Änderungen: 30.03.2010, S. Wilke
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